Probing our fortune

Berufsorientierung und Lebensplanung
mithilfe von Märchen

In diesem Projekt werden wir Volksmärchen nutzen, um eine Reihe von Selbsthilfe- und Coachingtools für junge Menschen und ihre Berater:innen zu entwickeln. Dadurch lernt die Zielgruppe der jungen Erwachsenen besser mit schwierigen Entscheidungen umzugehen und ihre nächsten Lebens- und Karriereschritte aktiv zu gestalten.

Volksmärchen sind eine Form der Erzähltherapie. Die Geschichten – und deren Analyse – ermöglichen das Lernen aus den dargestellten Situationen, dem Verhalten der Figuren und können uns bei der Findung von eigenen Problemlösungen unterstützen. Volksmärchen lehren uns, dass wir versuchen sollen, aus Fehlern zu lernen und nicht aufzugeben, auch wenn die Situation gerade schwierig erscheint. Diese Geschichten können die Art und Weise beeinflussen, wie wir leben und wie wir denken. Die Verwendung von Volksmärchen aus verschiedenen Ländern bietet auch eine gute Gelegenheit, das kulturelle Bewusstsein zu stärken.

… So können wir alle Königinnen und Könige unseres eigenen Lebens werden und glücklich bis ans Ende unserer Tage leben….

Die wichtigsten Ziele sind

  • jungen Menschen in Bezug auf ihre Berufs- und Lebensentscheidungen zu unterstützen, indem ihre Fähigkeiten zur Selbstreflexion und Resilienz gefördert werden. Sie werden ermutigt, aktive Entscheidungen zu treffen und ihre Lebens- und Berufsplanung selbst in die Hand zu nehmen;
  • die Akzeptanz der kulturellen Vielfalt zu erhöhen und eine positive Einstellung zu einer nachhaltigen Lebensweise zu entwickeln.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Rahmenwerk mit Erklärung zu den Methoden und ein Screening-Tool für Jugendbetreuer:innen und Berater:innen.
  • Sechs Märchenboxen, die Hilfsmittel für die Selbsthilfe und die Arbeit mit Berater:innen enthalten, wie z. B. die Analyse der Märchen, Karten zu den Szenen der Märchen mit Einschätzungsfragen für die Selbsthilfe und das Coaching, Anleitungen für das Coaching zu den spezifischen Märchen sowie einen Gruppenarbeitsplan für die Arbeit mit den Märchen in Jugendgruppen.
  • Ausbildungslehrplan für Jugendbetreuer:innen und Berater:innen, einschließlich detaillierter Beschreibung der angebotenen Module für junge Menschen.

Projektdauer

März 2022 – September 2024

Web

Erasmus Datenbank

Projektpartner

Erasmus Logo

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein die VerfasserIn; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

FYC

Berufsberatung für eine moderne Arbeitswelt

Im Projekt „Future-proof Your Career“ wird eine Methode der Berufs- und Bildungsberatung entwickelt, die sich auf die Identifizierung von universellen (übertragbaren) Fähigkeiten konzentriert. Diese haben eine besonders wichtige Bedeutung für die Beschäftigungsmöglichkeiten niedrig qualifizierter Arbeitssuchender.

Diese Methodik für die Berufs- und Bildungsberatung ermöglicht die Erstellung qualitativ hochwertiger, zukunftsorientierter Karrierepläne für jene Arbeitssuchende, die auf dem Arbeitsmarkt marginalisiert sind. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Veränderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gelegt. Die Methode unterstützt Arbeitssuchende dabei, sich bewusst zu machen, wo die eigenen Schlüsselkompetenzen liegen. So fällt es den Arbeitssuchenden leichter, sich an die Anforderungen des technologischen Wandels anzupassen und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen. Das Projekt schafft so einen Anreiz für die Höherqualifizierung in der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung.

Drei Hauptziele des Projektes

  • Die Klientinnen in die Lage zu versetzen, sich ihrer eigenen Fähigkeiten für den zukünftigen Arbeitsmarkt bewusst zu werden, insbesondere in Bezug auf Kommunikation und sozialen Fähigkeiten.
  • Ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Anforderungen für zukünftige Arbeitsplätze wichtig sind und die nötigen Weiterbildungsmöglichkeiten aufzeigen.
  • Schaffung einer neuen Kultur der Aus- und Weiterbildung für Beraterinnen, damit diese auf die Anforderungen des sich schnell verändernden Arbeitsmarktes professionell eingehen können.

Zentrale Ergebnisse des Projektes

FYC-Online-Plattform: Entwicklung einer Plattform mit interaktiven Animationen und Fragestellungen, die den Klientinnen helfen, ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen zu erkennen. Zudem wird aufgezeigt, wie die Klientinnen von berufs- oder branchenspezifischen Weiterbildungsmaßnahmen profitieren können.

Trainingsmodule für Bildungs- und Berufsberater:innen: Entwicklung und Pilotierung eines Schulungsprogramms für Praktikerinnen über die Arbeit der Zukunft, über verfügbare Arbeitsplätze und Anforderungen, vor allem in Bezug auf die sozialen Kompetenzen und die möglichen Karrierepfade.

Projektdauer

Oktober 2019 bis September 2021

Projektpartner:innen

  • Ballymun Job Centre (Irland) – Koordination
  • Hafelekar Unternehmensberatung (Österreich)
  • METROPOLISNET (Deutschland)
  • CIOFS – Formazione Professionale (Italien)
  • Universitatea Politehnica din Bucuresti (Bulgarien)
  • Headway Ireland CLG (Irland)
  • Fundacion Tomillo (Spanien)
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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein die VerfasserIn; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Studie Migration Salzburg

Studie zur Situation von MigrantInnen am Salzburger Arbeitsmarkt – Umsetzungskonzept

Ziel der Studie ist es, die Situation der MigrantInnen am Salzburger Arbeitsmarktumfassend darzustellen, um anschließend Handlungsempfehlungen zu geben.

Die Studie gliedert sich in drei Teile, darin werden

  • in der Analyse soziodemografische Merkmale von MigrantInnen in Salzburg in Bezug auf den Arbeitsmarkt analysiert,
  • im Qualitativen Teil Erfahrungen und notwendige Rahmenbedingungen der einzelnen Stakeholder mitberücksichtigt,
  • als Handlungsempfehlungen bereits erprobte und in anderen (Bundes-)ländern erfolgreiche Maßnahmen im Sinne einer “Guten Praxis” evaluiert.

Im Rahmen der Analyse erfolgte ein Bezug auf aktuelle Arbeiten in Österreich, darüber hinaus wurden zusätzliche Erfordernisse einer soliden Datenbasis für den TEP-Salzburg aufgezeigt. Als Datenbasis wurden primär die AMDB (Arbeitsmarktdatenbank von AMS und Hauptverband), der MZ-AKE (Mikrozensus – Arbeitskräfteerhebung) und die SILC (Statistics on income and living conditions) verwendet. Damit konnte eine sehr aktuelle und fundierte Informationsgrundlage sichergestellt und auch Anhaltspunkte zu den „unsichtbaren Personen” (= nicht in Ausbildung, nicht in Arbeit, keine Betreuungspflichten und im erwerbsfähigen Alter) berücksichtigt werden. Im Rahmen des qualitativen Teils wurden bereits durchgeführte Studien ausgewertet sowie zusätzliche Interviews geführt. Ziel dieses Teils war es, die wichtigen Stakeholder und deren Erfahrungen und Ressourcen für eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration nutzbar zu machen. Die Handlungsempfehlungen reflektieren die zentralen Ergebnisse der ersten beiden Studienteile und bereichern diese um eine Sammlung von „Guter Praxis”, die sowohl von anderen Bundesländern, als auch im europäischen Kontext gesammelt wurden. Ausgangspunkt dafür war die vom ZSI und der ILO (International Labour Organisation) bereits realisierte Sammlung guter Ansätze und ein moderierter Prozess mit Mitgliedern aus der Steuergruppe.

Auftraggeber

Land Salzburg

Projektdauer

April 2009

Projektpartner

Hafelekar Unternehmensberatung, Innsbruck
ZSI – Zentrum für Soziale Innovation, Wien

G.MO.V.E

Graduated-MObility Veers to Europe

In einem anderen europäischen Land zu arbeiten kann eine große Bereicherung für das Leben und die berufliche Entwicklung darstellen. Mobilität in Europa bietet zudem die Chance, neue Sprachen zu lernen, vorhandene Kenntnisse zu verbessern und andere Kulturen kennen zu lernen. Gleichzeitig sind damit aber auch große Herausforderungen verbunden. In diesem Kontext startete ein europäischer Fotowettbewerb mit dem Titel „Mach dir ein Bild von Europa”.

Allgemeines Ziel des Wettbewerbes war die Förderung der beruflichen Mobilität in Europa sowie die Steigerung der Bekanntheit von EURES – European Employment Services. Es konnten Fotos eingesandt werden, die sich mit den Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten sowie -erfahrungen in Zusammenhang mit Beruf, Ausbildung, Studium und einem Auslandsaufenthalt beschäftigen. Gemeinsam mit den Projekt-Partnern organisierte die Hafelekar Unternehmensberatung den Fotowettbewerb.

Projektdauer

2003 bis 2004

Projektpartner:innen

Camera Work Group
Hafelekar Unternehmensberatung
Universität Luton
AMS Tirol
Pädagogische Hochschule Tirol
Universität Innsbruck
Lomographische Gesellschaft Österreich

Förderung

Mit Unterstützung der Europäischen Kommission – Generaldirektion für Beschäftigung und Soziales

Gender Mainstreaming in der Arbeitswelt

Christine Baur/Eva Fleischer/Paul Schober:

Gender Mainstreaming in der Arbeitswelt.

Grundlagenwissen für Projekte, Unternehmen und Politik.

Innsbruck, Wien, Bozen: Studienverlag 2005.

ISBN: 3-7065-4035-5; 210 Seiten; incl. CD-ROM, € 21,–

Hafelekar Reihe Band 1

Kurzbeschreibung:

Gender Mainstreaming – viel gebraucht, wenig verstanden und selten wirklich gewollt. Diese Vermutung liegt nahe, wenn man die zahlreichen Wortmeldungen und heftigen Emotionen zu diesem Themenbereich verfolgt.

  • Wo liegen die Wurzeln des Begriffs Gender Mainstreaming?
  • Welche theoretischen und rechtlichen Grundlagen gibt es?
  • Und – wie setzt man Gender Mainstreaming in der Arbeitswelt um?

Diese Publikation liefert das notwendige Basiswissen dazu.

Nach einem Überblick über feministische Theorien erfolgt eine Begriffsklärung zentraler Begriffe der Gleichstellungspolitik in wissenschaftlicher und rechtlicher Hinsicht.

Darauf aufbauend werden aktuelle Themengebiete wie Berufswahl, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Einkommens­verteilung, Gleichbehandlung und Gleichstellung behandelt.

Der dritte Hauptteil ist der konkreten Projektumsetzung gewidmet. Ein Abriss über die Förderlandschaft der Europäischen Union leitet über zu einer Beschreibung der einzelnen Projektphasen, von der Analyse bis zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Abschließend werden noch aktuelle Gender Mainstreaming Projekte in Tirol vorgestellt.

Die beiliegende CD-Rom enthält eine reichhaltige Sammlung aktueller Publikationen, Checklisten, Leitfäden, Links und Kontakte für die Umsetzung von Gender Mainstreaming und alle Daten der im Buch zitierten WoMen-Studie, die mit einer neu entwickelten Einstiegsversion der Forschungssoftware GABEK®-WinRelan® selbstständig beforscht werden können.

Dieses Buch entstand im Rahmen des Equal-Projekts WoMen.

WoMen

Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem IKT-Arbeitsmarkt

Hauptziel der Entwicklungspartnerschaft WoMen ist die Förderung einer ausgewogeneren Geschlechterverteilung am IKT-Arbeitsmarkt in Tirol. Dies soll durch bewusstseinsbildende Maßnahmen, durch das Aufzeigen von Strategien und durch die Entwicklung spezifischer Instrumente geschehen.

Projektziele

  • Schaffung eines gesellschaftlichen und politischen Bewusstseins durch sensibilisierende Öffentlichkeitsarbeit
  • Schaffung eines individuellen Bewusstseins – mittels individueller Karriereplanung von Frauen
  • Bewusstseinsbildung und Planung entsprechender Strategien in Betrieben
  • Beratungs- und Orientierungsangebote (Kompetenzanalysen, Karriereplanung, Ressourcenpool, Kinderbetreuungsmaßnahmen, Modelle der Karenzbegleitung)
  • Ausbildungsmaßnahmen für höherqualifizierte IKT Berufe
  • Bildung von Netzwerken aller relevanten Akteure, die sich die Förderung der Chancengleichheit am Arbeitsmarkt zur Aufgabe gemacht haben.

Hafelekar erstellt mittels des Verfahrens GABEK eine groß angelegte Basisstudie und ist für Öffentlichkeitsarbeit und die Verbreitung der Produkte zuständig.

Projektdauer

Oktober 2002 bis September 2005

Projektpartner:innen

Förderung

Gefördert aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Familie & Arbeit Ötztal

Familienfreundliche Arbeitswelt – Region Ötztal

Im Rahmen des Pakts für Arbeit und Wirtschaft fand ein Projekt mit dem Titel “Familienfreundliche Arbeitswelt 2005 – Region Ötztal” statt.

Dabei sollten die regionalen Auswirkungen der Neuerrichtung einer großen Thermenlandschaft (AquaDome) untersucht werden. Zentrales Ziel war die Vernetzung der Region zur Erreichung einer familienfreundlichen Arbeitswelt. Dafür wurden Maßnahmen im Bereich der Personalführung, der Kinderbetreuung, begleitende Unterstützung für WiedereinsteigerInnen, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und Lösungsansätze für die Verkehrsproblematik realisiert.

Hafelekar Unternehmensberatung wurde mit einer Basisstudie beauftragt. Im Rahmen dieser Studie wurden die Voraussetzungen und Bedürfnisse erhoben, um im Ötztal zielgenaue Angebote im Bereich der Weiterbildung und der Kinderbetreuung zu entwickeln. Das Vorgehen der Studie verlief vierstufig:

  1. Als erster Schritt wurde eine Sekundärerhebung zu allen relevanten Zahlen, Daten und Fakten durchgeführt.
  2. Den zweiten Erhebungsschritt bildeten die schriftlichen Fragebögen. Damit wurden vor allem betriebliche Daten in den vorgegebenen Wirtschaftssparten gesammelt.
  3. Zur Abrundung der quantitativ erhobenen Daten wurden 10 Tiefeninterviews mit ExpertInnen durchgeführt.
  4. Die Ergebnisse der schriftlichen Befragung – ergänzt durch die Ergebnisse der ExpertInneninterviews – wurden einer Steuergruppe vorgestellt.

In einem moderierten Prozess im Rahmen einer Zukunftswerkstätte konnten daraus Zukunftsszenarien entwickelt werden.

Projektdauer

2004 bis 2005

Auftraggeber

Wirtschaftspolitische Koordinationsstelle des Landes Tirol